Unsere Leistungen

Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie habe ich mich auf die orthopädischen Bereiche der Arthrosebehandlung der Gelenke, Hüft- und Kniegelenkchirurgie, Sportmedizin spezialisiert. Mit vielfältigen Mitteln der modernen konservativen Orthopädie ist es mir möglich, Sie oftmals vor einem operativen Eingriff zu bewahren.

Dennoch ist es in einigen Fällen von Nöten, eine operative Therapie zu vollziehen. Hierbei stehe ich Ihnen mit einer langjährigen Expertise und meinem Fachwissen zur Seite. Meinen beruflichen Fokus habe ich dabei besonders auf die Hüft- und Knieendoprothetik gelegt.


Konservative Therapie

Arthrosetherapie

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankung, bei der die Knorpel an den Gelenken verschleißen und einen Gelenkschaden verursachen. Um Arthrose zu behandeln, kann auf konservative Therapien wie Physiotherapie, die interventionelle Schmerztherapie sowie spezielle Medikamente zurückgegriffen werden. Anderseits gibt es viele verschiedene operative Möglichkeiten. Hier in Kaltenkirchen habe ich mich besonders auf den Einsatz eines Kunstgelenks (Endoprothese) spezialisiert.

Chirotherapie

Im Zuge einer manuellen Therapie werden Krankheiten und Funktionsstörungen des Halte- und Bewegungsapparates sowie von Muskeln und Gelenken behandelt. Die konservative Behandlungsform arbeitet mit speziellen Handgriffen und Techniken, die die Steigerung der Beweglichkeit zum Ziel hat. Auch in der Schmerztherapie kann die Manuelle Therapie eine Reduktion von akuten oder chronischen Schmerzen bewirken.

Infiltrationstherapie

Bei der Infiltration handelt es sich um eine konservative Therapiemaßnahme zur Behandlung akuter aber auch chronischer Schmerzen. In der Regel wird Kortison mit Lokalanästhesie in die betroffene Körperregion injiziert. Der Vorteil einer lokalen Injektion gegenüber systemischer Gabe (wie z.B. Tabletten) liegt in den geringeren Nebenwirkungen, da das Medikament sich nicht im gesamten Körper verteilt.

Kinesiotape

Die Anwendung der KT ist sehr vielfältig und kann bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen verwendet werden. Das Prinzip liegt in der Stimulation der körpereigenen Heilungsprozesse, ohne die Gelenkbeweglichkeit einzuschränken. Dabei wird zwischen Haut und Muskelschichten über Druck- und Vibrationsveränderungen Kontakt hergestellt und zudem zahlreiche Rezeptoren stimuliert, die schmerzlindernd wirken. Die Anwendungen sind wie z.B. bei Rückenschmerzen, Bänder- Sehnen- und Muskelüberlastungen aber auch Gelenkbeschwerden.

Knorpelschutztherapie

Dies Form der Behandlung kommt bei verschleiß- oder verletzungsbedingten Knorpelschäden aller frei beweglichen Gelenke zum Einsatz. Oftmals wird sie ergänzend zur klassischen Arthrose-Therapie eingesetzt. Dabei injiziere ich Ihnen synthetische Hyaluronsäure, die die natürliche Regeneration des betroffenen Gelenks unterstützen soll. Als Serienbehandlung kann die Therapie schmerzhafte Entzündungen lindern und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessern.

Die Hyaluronsäure-Behandlung hat sich mittlerweile bei korrekter Indikation etabliert. Durch die Hyaluronsäureinjektion kann die Viskosität der Gelenkflüssigkeit erhöht werden, dies führt zum einen zur vorübergehenden Reduzierung der Reibung der Gelenkflächen und zum anderen zur einer Entzündungsreduktion mit Schmerzlinderung. In der Regel sind je nach Hyaluronsäuren-Art und -Menge 1-3 Behandlungen erforderlich.

Osteoporose Therapie

Im Laufe des Lebens wird die Knochenmasse durch körpereigene Mechanismen stets umgebaut. Mit 29 Jahren erreichen die Knochen ihren besten Dichtewert, ab dem 45. Lebensjahr nimmt die Knochendichte dann stets wieder ab und zwar um rund ein Prozent jährlich. Bei jungem und gesundem Körper besteht ein Gleichgewicht zwischen Knochenneubau und -abbau. Liegt eine Osteoporose vor, bedeutet es, dass Knochenabbau dem Knochenneubau überwiegt, Knochenmasse nimmt ab und Knochengewebe wird brüchig mit daraus folgenden Frakturen, die vorkommen können.

Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) arbeitet mit hochenergetischen Druckwellen, die außerhalb des Körpers angewendet werden. Das Verfahren bewirkt eine Beschleunigung orthopädischer Behandlungen, indem sie den Heilungsprozess in Geweben anregt. Verschiedenen Erkrankungen wie eine Kalkschulter, Fersenschmerz, Tennisarm, Knochenmarködem, verzögerte Knochenbruchheilungen können somit gelindert werden. Eine Stoßwellentherapie vermag es nicht, Verkalkungen zu zertrümmern, sondern den Prozess der Heilung der Entzündungen zu beschleunigen oder schlecht heilende Knochenbrüche zu regenerieren.

Thermo-Schock-Behandlung (Cryofos)

Sie bewirkt einen Kälteschock mittels hyperbarem CO2-Gas, das aus dem flüssigen Milieu der Gasflasche mit einem Druck von ca. 1-2 bar als Trockeneis auf die Haut prallt und sie innerhalb von 30 sec. auf 2-4 °C herunterkühlt. Der Thermo-Schock führt zu einer neuroreflektorischen Dilatation der Gefäße mit einem wesentlich schnelleren Abtransport der Entzündungsmediatoren. Außerdem erfolgt eine Lymphpumpen-Stimulation, die diesen Prozess nochmals beschleunigt, hierdurch werden Ödeme, Hämatome und lokale Entzündungen wesentlich schneller abgebaut als durch bisherige Therapieformen.

Operative Therapie

Hüftgelenkchirurgie

Eine sogenannte Endoprothese ist ein künstliches Gelenk, das als Ersatz für ein anderes Gelenk im menschlichen Körper eingesetzt wird. Spricht man von der Hüft-Endoprothetik handelt es sich also um ein künstliches Hüftgelenk. Betroffene leiden oftmals an verschiedensten Einschränkungen und Schmerzen. Um Ihre Lebensqualität wieder zu erhöhen, kann ein künstliches Hüftgelenk die Lösung sein. Das künstliche Gelenk wird gerade bei schmerzhafter Hüftarthrose und bei verschobenen Oberschenkelhalsbrüchen mit Durchblutungsstörung des Hüftkopfes notwendig. Durch eine ständige Verbesserung der Prothesensysteme und der verwendeten Operationstechniken ist die Standzeiten der Implantate und die Patientenzufriedenheit in den letzten Jahren deutlich gestiegen, dabei werden die Operationen in neuerster Operationstechnik (Minimal Invasiver Technik) durchgeführt.

Kniegelenkchirurgie

Kam es zu einer Knieverletzung oder einer Erkrankung des Kniegelenks (meistens Arthrose) berate ich Sie gerne fundiert zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapie reicht beim Kniegelenk von der Gelenkspiegelung (Arthroskopie), über gelenkerhaltende Umstellungsosteotomien bis hin zu den minimal-invasiven Operationsmethoden Teil- oder Totalprothesen sowie Revisionseingriffen nach Gelenkprothesen (Endoprothetik).

Eine Endoprothese am Knie ist in den meisten Fällen bei einer fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose von Nöten. Ähnlich wie bei der oben erwähnten Hüftendoprothetik verhält es sich mit der Knieendoprothetik. Der Gelenkersatz am Knie unterscheidet sich jedoch von einer Hüftprothese, da in diesem Fall ein spezieller Oberflächenersatz eingesetzt wird, dieser gleicht einer Art Überkronung der Gelenkoberfläche. Ob ein Patient eine Teilprothese (Schlittenprothese) braucht oder eine volle Oberflächenersatzprothese wird erst nach klinischer und radiologischer Untersuchung mit eingehender Beratung des Patienten entschieden, dabei werden die Operationen in neuerster Operationstechnik (Minimal Invasiver Technik) durchgeführt.